Kleiner Vorgeschmack: Gemeinschaftsschule in Karlsruhe

Diese Woche fotografierte Brigida González unsere Gemeinschaftsschule, die den zweiten Bauabschnitt der Evangelischen Jakobusschule in Karlsruhe darstellt.

In der Bauwelt 09.2020 ist über den Wettbewerb für die Modernisierung und Erweiterung der Stadtbücherei Esslingen zu lesen, bei dem unser Entwurf mit dem 2. Preis ausgezeichnet wurde.

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Baustellenbericht aus Mannheim: GESIS Leibniz Institut für Sozialwissenschaften

Mit seiner markanten Fassade aus sandgestrahlten quadratischen Betonelementen greift der Neubau des GESIS Instituts die charakteristische Blockstruktur der Stadt Mannheim sowie das zentrale Gestaltungselement des 2017 von uns fertiggestellten angrenzenden Forschungs-und Lehrgebäudes der Universität Mannheim auf.

Interview mit Tobias und Gabriel Wulf in »Architektura i Biznes«

In der Ausgabe 4 2020 der polnischen Fachzeitschrift »Architektura i Biznes« erschien ein Bericht über wulf architekten und die Zukunft von Architektur. Das Interview mit Tobias und Gabriel Wulf entstand im Rahmen der Vortragsreihe »Masters of Architecture« (2019 in Kattowitz), bei der sie im November einen Vortrag über »non-architectural problems« hielten.

Das Online-Architekturmagazin für Köln führte ein Interview mit Tobias Wulf über unseren Ersatzneubau Gebäude A auf dem Campus Deutz. Dieser Beitrag ist Teil einer Reihe zur städtebaulichen Entwicklung des ingenieurwissenschaftlichen Zentrums der TH Köln.

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Architekturpreis Beton: Anerkennung für Vier Grundschulen in modularer Bauweise

Bei dem diesjährigen Architekturpreis Beton erhielten unsere Vier Grundschulen in modularer Bauweise in München eine von vier Anerkennungen. Insgesamt wurden 143 Projekte eingereicht.

»Modulare Grundschule mit viel Offenheit«: Das schweizerische Labor für modulares Bauen, Modulart, bespricht in einem Bericht unsere Vier Grundschulen in modularer Bauweise in München.

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»Neue Eingangssituation«: Unser Kundenzentrum mit Empfangsgebäude und Parkhaus wird von German-Architects als Bau der Woche vorgestellt.

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Endspurt für unser Sportzentrum, dessen Fertigstellung im Sommer geplant ist. Das gefaltete Dach, das das umgebende Stadtbild aufgreift, sowie die Fassade aus weißem Streckmetall charakterisieren den Neubau.

»Zu Ende gedacht...« mit Tobias Wulf — wettbewerbe aktuell

In der neuen Ausgabe der wettbewerbe aktuell (4/2020) ist in der Rubrik »Zu Ende gedacht...« ein Interview mit Tobias Wulf zu lesen.

»Was ist los mit unseren Preisgerichten?« — Kommentar von Tobias Wulf

In der wettbewerbe aktuell (4/2020) ist Tobias Wulfs Kommentar »Was ist los mit unseren Preisgerichten?« als Leserbrief veröffentlicht:
 

Als häufiger Teilnehmer und regelmäßiger Preisrichter bei Architektenwettbewerben stelle ich eine zunehmende Tendenz zur Mutlosigkeit fest. Mutlosigkeit an sich als psychologischer Ausdruck von Angst oder wenigstens Ängstlichkeit kann man wohl niemandem direkt zum Vorwurf machen.
Mutlosigkeit als Zeichen von Bequemlichkeit allerdings schon. Bequemlichkeit neigt zur Oberflächlichkeit. Entwürfe, die ein „etwas anderes“ Konzept verfolgen als das übliche und etablierte werden von vorne herein oft misstrauisch gesehen und haben allein dadurch schon einen Startnachteil. Diejenigen Fachpreisrichter, die selber entwerfend tätig sind, wissen das natürlich und versuchen, diesen Nachteil auszugleichen beziehungsweise sogar in einen Vorteil umzumünzen. Da werden flammende Plädoyers gehalten, die leider zumeist auf taube Ohren stoßen. Bedenken werden höher gehandelt als Chancen.
Unsere Fachpreisrichter und insbesondere die Vorsitzenden sind weniger fachlich gefordert denn als Moderatoren. Das ist nicht gut, denn Fachpreisrichter sollten sich auf fachliche Inhalte konzentrieren, wie dies beispielsweise in der Schweiz oder in Skandinavien üblich ist. Dort arbeiten die Juries nicht so oberflächlich wie bei uns, sondern fundiert und architekturbezogen, nicht vorrangig verfahrensbezogen wie hierzulande viel zu oft. Das ist aufwändig, weil es mehr Zeit erfordert, aber die Ergebnisse sind immer besser.
Preisgerichte sind bei uns zunehmend falsch besetzt. Amtsträger sollten nicht als Fachpreisrichter auftreten, wenn sie nicht eine persönliche Expertise aufweisen können, die sie als den Teilnehmern mindestens gleichwertige Entwerfer legitimiert.
Darüber hinaus besteht bei solchen Personen die Gefahr, dass sie im Zweifel nicht nach eigener Überzeugung, sondern „pro domo“ abstimmen.
Architekten, die allzu oft als Preisrichter fungieren, machen eben auch allzu oft Erfahrungen, die sie nach und nach „abstumpfen“ lassen, nach dem Motto „den kriegen wir ja eh nicht durch“. Ist sowas nicht schon fast eine Bankrotterklärung für den inspirierenden Architektenwettbewerb?
Die Juryvorsitzenden sind zu oft die gleichen. Das „Berufsbild Juryvorsitzender“ darf es nicht geben. Meist wird der Schwerpunkt auf eine konfliktfreie Moderation gelegt, statt auf engagiertes Kämpfen für die beste Lösung. Juryvorsitzende sollten nicht vorab durch den Auslober bestimmt werden, sondern zum Sitzungsbeginn aus dem Kreis der Fachpreisrichter auf Vorschlag aus eben diesem Kreis gewählt werden.
Ich bin überzeugt davon, dass wir im Lauf der Entscheidungsfindung zur besten eingereichten Arbeit mehr erreichen können, wenn wir unsere Argumente offen und ehrlich äußern, statt sie vermeintlich bauherrengerecht zu verpacken.
Unsere Fachjuries, auch die Vorsitzenden, sind zu alt. Wir brauchen mehr junge Fachpreisrichter, denn die Alten erleben den Lebenszyklus des Bauwerks, um das es geht, meist gar nicht mehr. Auch die Politiker unter den Sachpreisrichtern sollten Entscheidungen unabhängiger von ihrer Amtsperiode fällen.
Einstimmige Entscheidungen sind oft nur zum Schein einstimmig und spiegeln nicht den manchmal kontroversen Diskurs in der Jury wider. Das Vertrauen in das einfache Mehrheitsprinzip muss genügen.
Wenn sich die Tendenz zur Mutlosigkeit fortsetzt, wird sich der Architektenwettbewerb bald nicht mehr als Qualitätskriterium für gute Architektur behaupten können. Das wäre in der Tat fatal. Wenn ich als Teilnehmer an einem Wettbewerb meinen Entwurf an der Kompromissfähigkeit der Jury ausrichten muss, kann ich’s bleiben lassen. Wenn ich als Preisrichter nach der Jurysitzung mit dem Gefühl rausgehe, nicht den besten Entwurf prämiert zu haben, fühle ich mich als Versager.
Weitreichende und mutige Juryentscheidungen wie beim Wettbewerb für die Olympiabauten 1972 in München unter dem Vorsitz von Egon Eiermann müssen wieder möglich werden! Das gilt auch für weniger prominente Wettbewerbe.